Nutze die Atmung als Metronom: vier Zähler ein, vier Zähler aus, erweitert auf sechs bis acht für längere, leisere Übergänge. Atemwellen helfen dir, Bewegungen sanft einzuleiten, statt impulsiv zu starten. In einer alten Altbauwohnung lernte ich, wie ein ruhiger Ausatem jede Versuchung zum Abstoßen dämpft und Fußsohlen wie samtige Pinsel über den Boden führt.
Statt ruckartiger Positionierungen setze auf mikroskopische Feineinstellungen: Krone zieht, Rippen integrieren, Becken neutral, Schultern weich. Wandle Korrekturen in langsame Spiralen um, die knarzendes Parkett vermeiden. Eine Wand hilft als klarer Referenzpunkt, damit Gelenke in Linie finden. So entsteht das Gefühl von innerem Raum, obwohl die Quadratmeter begrenzt sind, und alles bleibt hörbar still.
All Rights Reserved.